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Aufgemöbelt – DIY: Ein Kopfteil fürs Bett

Endlich haben wir’s geschafft! Puh! Kennt Ihr dieses „Das nehmen wir erstmal mit“? Oder dieses „Stell mal erstmal ins Schlafzimmer“? Solche Sätze gab es vor 10 Jahren (!) bei unserem Umzug ins Haus. Und das „Das-nehmen-wir-erstmal-mit“-Objekt war unser Bett. Dabei mochten wir es damals schon nicht mehr so richtig mit seinem Metall-Streben am Kopfende. Viel zu ungemütlich beim morgendlichen Kaffee im Bett und beim Sonntagsfrühstück zwischen den Kopfkissen. Jetzt haben wir es endlich umgebaut und es damit kräftig aufgemöbelt – mit einem Polster-Kopfteil im Chesterfield-Look. Und das war gar nicht so schwer, wie man denkt. Alles, was man braucht ist eine Spanplatte, Schaumstoff, Vlies, Stoff und unbedingt einen Handtacker! Dann wird es ein perfektes Wochenend-DIY mit hohem Kuschelfaktor!

Bett-Kopfteil vorher nachher

Hier ein Vorher-Nachher-Bild des Bett-Kopfteils. Zur Feier des Bettes gab’s dann noch eine neue riesige Bettdecke und eine neue Wandfarbe. Wenn man erstmal anfängt…

 

Auf unserer Suche nach den Materialien für unser Bett-Kopfteil sind wir auf Polstereibedarf-Online gestoßen und waren super zufrieden, so dass wir sie hier gern weiterempfehlen. Die haben einen kostenlosen Musterversand und von Möbelstoffen und Kunstleder bis zu allen Polstermaterialien alles, was wir brauchten. Kein mühseliges Zusammensammeln! (Wir wurden auch nicht bezahlt, um das zu sagen :-)!) Und für alle, die auch gerade ein Polster-Projekt im Kopf haben oder die wir mit unserem inspirieren können, gibt’s weiter unten noch den Hinweis auf ein tolles Gewinnspiel von denen.

 

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Also hier unsere Material-Liste fürs Bett-Kopfteil:

  • MDF oder Spanplatte
  • Schaumstoffplatte (3 cm dick)
  • Polstervlies Watte (200 g/qm)
  • Polsterstoff
  • beziehbare Knöpfe
  • Sprühkleber
  • Tacker
  • Schere und Cutter

 

Und so geht’s:

Als erstes haben wir uns im Baumarkt eine Spanplatte aufs gewünschten Format (so breit wie das Bett und so hoch, dass man sich sitzend bequem anlehnen kann – bei uns war dies durch die Dachschräge begrenzt, passt aber so jetzt genau) schneiden lassen und auf diese das typische „Loch-Muster“ für den Chesterfield-Look aufgemalt. Dafür haben wir im Abstand von 10cm ein Raster aufgemalt und dann im Abstand von 20cm und im Versatz zur nächsten Reihe Löcher vorgebohrt.

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Als nächstes kommt der Schaumstoff! Da wir es besonders kuschelig und weich wollten, haben wir zwei Schaumstoffplatten übereinander und an der Holzplatte mit Sprühkleber festgeklebt. So verrutschen die Schaumstoffplatten auf der Trägerplatte beim Polstern – oder zu einem späteren Zeitpunkt – nicht. Dazu einfach die Sprühdose möglichst senkrecht halten und mit einer Entfernung von etwa 20 bis 30 Zentimetern den Kleber auf die Platte sprühen.

Die untere Lage des Schaumstoffs haben wir genau auf das Maß der Holzplatte zugeschnitten, die obere mit einer Zugabe von 10cm, um den Schaumstoff um die Platte rumzulegen und so auch die Kanten kuschelig zu machen. Bei den Ecken haben wir den Schaumstoff abgeschrägt, da es sonst beim Umlegen und Festtackern so knubbelig wird.

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Auf den Schaumstoff kommt nun der Polstervlies und der Bezug-Stoff in derselben Größe wie die obere Lage Schaumstoff und dann wird alles zusammen um die Holzplatte umgeschlagen und festgetackert. Das ist die eigentliche Polsterarbeit und macht am meisten Spaß: Am besten beginnt man an der längeren Seite in der Mitte, schlägt den Stoff mit Vlies und Schaumstoff nach innen ein und tackert den Umschlag auf der Rückseite der MDF-Platte fest. Von der Mitte aus nun in beide Richtungen nach außen gehen und in Abständen von etwa fünf Zentimetern festtackern. Dabei darauf achten, dass der Stoff keine Falten wirft. Bei den Ecken ist es wie beim Geschenke-Einpacken – bisschen Einschlagen und Zack, rein mit dem Tacker.

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Als letztes kommen noch die Knöpfe, die wir mit demselben Polsterstoff bezogen haben. Das ist ein bisschen Fummelarbeit, weil man nicht allzu große Stoffstücke nehmen darf, sonst wird’s zu dick unter dem Deckel und dieser geht nicht zu. Mit einer langen Polsternadel haben wir von hinten durchs gebohrte Loch und gerade durch alle Lagen nach vorn gestochen, um ein Loch in den Stoff vorn zu pieksen. Dann haben wir den Knopf auf die Nadel gefädelt und von vorn in dieses gestochene Loch gesteckt.Bett-Kopfteil DIY-28

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Als alle Knöpfe drin waren, wurde hinten zugebunden. Dazu drückt einer von vorn den Knopf rein und einer bindet hinten den Faden fest um einen Nagel, der sich vor das Loch legt. So kann man ordentlich festziehen und sieht ja später keiner, steht ja an der Wand. Done is better than perfect, oder? :-)

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Bups, fertig!

Und jetzt seid Ihr dran! Habt Ihr Lust bekommen? Auf der Facebook-Seite des Polstereibedarf-Online könnt Ihr nämlich einen von 3 Gutscheine im Wert von je 150 € für den Online-Shop gewinnen! Dafür braucht Ihr nur Eure Polster-Projekte zeigen! Egal ob Omas altes Sofa, die Stühle vom Flohmarkt oder den Hocker, den ihr längst selbst zimmern wolltet – einfach bis zum 5. Juni ein Foto machen, von dem, was Ihr als nächstes »aufmöbeln« wollt und da zeigen. Viel Glück!

Bett-Kopfteil DIY-Tutorial - erstaunlich einfach!

Wir können nur sagen, es lohnt sich total, sich an so ein vermeidlich kompliziertes Projekt zu wagen! Polstern ist nämlich gar nicht schwer!!!

Jetzt müsste man nur noch die Zeit und Ruhe für morgendlichen Kaffee im Bett oder ein Sonntagsfrühstück zwischen den Kissen finden…

Schaut doch mal beim Dekodonnerstag von Ladystil – da gibt’s noch viele andere Ideen!

Schmückt Euch glücklich, Ihr Lieben!

Eure

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